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IX. Projekte der Hoffnung 2014
Alternative NobelpreisträgerInnen zeigten Wege in eine lebenswerte Zukunft.
Die Veranstaltungen (Film, Lesung, Vorträge, Gespräche, Dialog) der IX. Projekte der Hoffnung, die jedes Jahr ein breites Medienecho finden, haben im November 2014 mehr als 2.000 Besucher mit den Alternativen Nobelpreiträgern Irina Scherbakova, Raul Montenegro und Guillaume Harushimana zusammengeführt, die uns näherbrachten, wie Menschen auf drei Kontinenten mit der Aufarbeitung und dem Umgang mit gewalttätigen und autoritären Kontexten beschäftigt sind. Am Schulprojekt nahmen dieses Jahr rund 600 Jugendliche teil.

  Hintergrund

Die Idee von “right livelihood” (der richtigen Art zu leben) geht auf ein uraltes Prinzip zurück. Es bedeutet, ein Leben zu führen, das andere Menschen und unsere Umwelt respektiert, verantwortlich zu handeln und nur einen fairen Anteil der begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu verbrauchen.
Die Right Livelihood Award Stiftung vergibt seit 1980 jährlich den sogenannten „Alternativen Nobelpreis“ und ehrt damit Menschen und Initiativen, die sich in ihrer Arbeit und ihrem Engagement an diesem Prinzip orientieren. Die Preisträger setzen sich für Menschenrechte, Frieden, Konfliktlösung, die Rechte von Minderheiten, kulturelle und spirituelle Erneuerung, den Schutz der Umwelt und den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen ein.
Die aktuellen Preisträger 2014 des „Alternativen Nobelpreises“ sind: Edward Snowden, Alan Rusbridger, Asma Jahangir, Basil Fernando und Bill McKibben.
Auf Initiative von Marielle Manahl entstand 2005 die Idee, PreisträgerInnen des „Alternativen Nobelpreises“ nach Vorarlberg einzuladen, um gemeinsame Antworten auf drängende Fragen unserer Gegenwart zu finden. Das Ziel von Marielle Mahnal ist es, insbesondere jungen Menschen durch die persönliche Begegnung mit den PreisträgerInnen die Erfahrung zu vermitteln, dass es sich lohne, für die Welt einzutreten, die wir uns wünschen.

Ziel der Veranstaltung „Projekte der Hoffnung“

Ziel der mehrtägigen Veranstaltung ist es, kraftvolle und oft widerständige Ideen und Projekte vorzustellen, die zukunftsträchtige und menschenfreundliche Antworten auf die anstehenden ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen geben, die aus dem derzeitigen richtungsweisenden System resultieren. Antworten, die sich am guten Leben orientieren und die geprägt sind von einem ökologisch, kooperativen Weltbild, das davon ausgeht, dass wir alle verbunden sind mit dem Netz des Lebens. Die aktuelle Umwelt-, Wirtschafts-, und Finanzsituation macht deutlich, wie überlebensnotwendig es ist, sich jetzt anderen Lösungswegen voll und ganz zuzuwenden.
Die Projekte der Hoffnung wollen beitragen, dass sich die Arbeit und das Denken der PreisträgerInnen, aber auch anderer mutiger Frauen und Männer, verbreitet.
Sie wollen Mut machen und zeigen, „es gibt einen zukunftsträchtigen Weg und vor allem, die Lösungen, um diesen beschreiten zu können, sind schon da“. Die Arbeit der Alternativen NobelpreisträgerInnen ist ein Beitrag von vielen wunderbaren Initiativen und Projekten rund um den Erdball.
Angaangaq, Inuit-Ältester, Heiler und Repräsentant indigener Völker u. a. bei der UNO sagt: » Nur indem wir das Eis im Herzen des Menschen schmelzen, hat der Mensch die Chance sich zu ändern und zu beginnen, sein Wissen weise anzuwenden.«
Da ist auch ein Wunsch: Dass die Begegnung mit den eingeladenen Frauen und Männern das Herz berührt und wir aufwachen, aufwachen, indem wir tief innen begreifen, dass es in unser aller und gleichzeitig in einer sehr persönlichen Verantwortlichkeit liegt, wie sich das Leben auf der Erde in den nächsten Jahren entwickelt.


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VERANSTALTUNGEN 2014 –
PROJEKTE DER
HOFFNUNG

Film, Lesung, Vorträge, Gespräche, Dialoge und ein Schulprojekt umfassten die Veranstaltungen der IX. Projekte der Hoffnung im November 2014. Die Alternativen Nobelpreiträger Irina Scherbakova, Raul Montenegro und Guillaume Harushimana brachten den mehr als 2.000 Besuchern und rund 600 Jugendlichen nahe, wie Menschen auf drei Kontinenten mit der Aufarbeitung und dem Umgang mit gewalttätigen und autoritären Kontexten beschäftigt sind.

In Österreich, das sich heuer – 100 Jahre nach dem Beginn des ersten Weltkrieges – ebenfalls mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt, wurden dadurch Geschehnisse in Ländern auf die Tagesordnung gesetzt, die – wie etwa Burundi – weit weg erscheinen. Aber, betrachtet man die Flüchtlingsströme aus Afrika, doch sehr viel mehr mit uns zu tun haben, als man auf den ersten Blick glaubt.

Näher ist uns da schon Russland und der damit verbundene aktuelle Konflikt in der Ukraine, wodurch die von Irina Sherbakova näher gebrachte Innenperspektive noch mehr Brisanz enthält und zu einem erweiterten Verständnis beitrug. Raul Montenegros Begriff der „bubble“, in der wir in den europäischen Ländern leben, zeigte uns aus seiner Außensicht, vor welchen Situationen und Problemen wir im Interesse der ganzen Welt nicht die Augen verschließen sollten. Die Projekte der Hoffnung können somit unsere Perspektive und unseren Blick auf die Welt erweitern. Besonders wichtig ist den Veranstaltern, dass dies in unterschiedlichen Kontexten geschehen ist.

Nachhaltigkeit
Alle Vorträge sind auf der Projekte der Hoffnung-Hompage in ganzer Länge sowie auf Youtube anzuhören. Die Schulbesuche werden evaluiert und gehen in der bestehenden Form, u. U. erweitert, weiter.

Planung

Projekte der Hoffnung 2015 – die Besuche der Alternativen NobelpreisträgerInnen finden vom 19. bis 21. November statt.

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Projektbericht
Fotogalerie
Stimmen
  Projektunterstützung
Die ISUS-Stiftung unterstützt die „Projekte der Hoffnung“, da durch die Vorträge und den persönlichen Austausch mit den PreisträgerInnen, deren Arbeit und das Denken Verbreitung findet und – wie die Erfahrung zeigt –, ähnliche Projekte von den Zuhörern initiiert werden. Somit dient diese Veranstaltungsreihe nachweislich als Anregung zur Initiierung ähnlicher Projekte, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und der menschlichen Gesellschaft anregen.