X. Projekte der Hoffnung 2015
Alternative NobelpreisträgerInnen zeigten Wege in eine lebenswerte Zukunft.
Bereits zum 10. Mal fanden im November 2015 in Bregenz die „Projekte der Hoffnung – Alternative NobelpreisträgerInnen im Gespräch“ statt. Rund 1100 Interessierte besuchten die verschiedenen Veranstaltungen: Filme, Gespräche, Vorträge, Dialog. Knapp die Hälfte der BesucherInnen waren Jugendliche und SchülerInnen von Gymnasien und Berufsbildenenden Höheren Schulen, die mit den diesjährigen, eingeladenen PreisträgerInnen Sima Samar, Jumanda Gakelebone und Maude Barlow in Austausch gingen.
Eine Dekade lang hat Marielle Manahl, die Initiatiorin, mit den Projekten der Hoffnung Bregenz zu einem Ort für viele gute und inspirierende, kraftvolle Begegnungen gemacht. Das Jubiläum nahm sie nun zum Anlass einen Schlusspunkt dieser Erfolgsgeschichte zu setzen: „Wir blicken mit Freude auf die vergangenen Jahre zurück. Von den Anfängen 2006 bis 2015 haben rund 10.000 interessierte Erwachsene, Schülerinnen/Jugendliche eine oder/mehrere Veranstaltungen besucht.

  Hintergrund

Die Idee von “right livelihood” (der richtigen Art zu leben) geht auf ein uraltes Prinzip zurück. Es bedeutet, ein Leben zu führen, das andere Menschen und unsere Umwelt respektiert, verantwortlich zu handeln und nur einen fairen Anteil der begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu verbrauchen.
Die Right Livelihood Award Stiftung vergibt seit 1980 jährlich den sogenannten „Alternativen Nobelpreis“ und ehrt damit Menschen und Initiativen, die sich in ihrer Arbeit und ihrem Engagement an diesem Prinzip orientieren. Die Preisträger setzen sich für Menschenrechte, Frieden, Konfliktlösung, die Rechte von Minderheiten, kulturelle und spirituelle Erneuerung, den Schutz der Umwelt und den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen ein.



  Zur Website / Zum Film


Nachhaltigkeit
Alle Vorträge sind auf der Projekte der Hoffnung-Hompage in ganzer Länge sowie auf Youtube anzuhören. Die Schulbesuche werden evaluiert und gehen in der bestehenden Form, u. U. erweitert, weiter.

PDF Download und Links

Projektbericht
Fotogalerie
Einladungsfalter
  Projektunterstützung
Die ISUS-Stiftung unterstützt die „Projekte der Hoffnung“, da durch die Vorträge und den persönlichen Austausch mit den PreisträgerInnen, deren Arbeit und das Denken Verbreitung findet und – wie die Erfahrung zeigt –, ähnliche Projekte von den Zuhörern initiiert werden. Somit dient diese Veranstaltungsreihe nachweislich als Anregung zur Initiierung ähnlicher Projekte, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und der menschlichen Gesellschaft anregen.