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    Erfinder und Gesellschafter Jörg Beckmann
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    Gesellschafter Michael Weidel
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Neue Wege beim Recycling von Industriekunststoffen. Firmengründung auf Basis eines patentierten Verfahrens, durch das ein Wertstoff in seiner Ausgangsbasis ohne Einschränkung wieder zur Verfügung steht und nicht wie beim herkömmlichen Recyceln von Wertstoffen in veränderter, nicht mehr dem Ursprung entsprechender Form. Das innovative Verfahren ermöglicht es kleinststrukturierte Teilchen wieder zu 100% dem Ursprungsmaterial zuzusetzen, ohne dass bei diesem Verfahren Abfallstoffe produziert werden.


  Die Erfindung

Ein patentiertes Verfahren ermöglicht es, dass ein Wertstoff in seiner Ausgangsbasis ohne Einschränkung wieder zur Verfügung steht und nicht wie beim herkömmlichen Recyceln von Wertstoffen in veränderter, nicht mehr dem Ursprung entsprechender Form. Das Besondere dabei ist, dass bei diesem Verfahren keine Abfallstoffe produziert werden, da die gewonnenen Teilchen zu 100%  dem Ursprungsmaterial zugesetzt werden.

Auf Grundlage dieses Verfahrens ist eine Firma gegründet worden, die HLW, HochleistungsWerkstoffe GmbH, deren Geschäftsführer auch der Erfinder des Verfahrens ist.

Hintergrund-Problem


Wenn man das Aufkommen und Entsorgen von Kunststoffabfällen ansieht, zeigt sich folgendes Bild:

Ein Hauptgrund für die geringe rohstoffliche Verwendung ist, dass es mit dem momentanen Stand der Technik unmöglich ist, aus diesen Abfällen ein Material zu gewinnen, das den Anforderungen eines Rohstoffes entspricht.

Zweck / Ziel
Kerngedanke des Vorhabens ist der Umweltschutz durch Ressourcenschonung, Energieeinsparung und die Verwendung von wiedergewonnenen Rohstoffen zu
günstigen Einstandskosten für die Zielunternehmen. Dies wird durch die Rückführung von Industrieabfällen aus Kunststoffen und Elastomeren im Kundenauftrag sowie die Lizenzierung von Anlagen für verarbeitende Industriebetriebe und Recyclingunternehmen erreicht.
Für die Wirtschaft bedeutet der Einsatz des neu entwickelten Verfahrens einen erhöhten Wettbewerbsvorteil durch die Wiederverwendung bereits verarbeiteter Rohstoffe (ca. 20% Materialersparnis) und eine deutliche Verbesserung der Ökobilanz. Gleichzeitig verringert es die Abhängigkeit dominierenden
Rohstofflieferanten und deren Preisentwicklung. 
Für die Umwelt bedeutet dies Schonung von Ressourcen und den Entfall der Deponierung kontaminierter kaum zersetzbarer Werkstoffe. Weiterhin würde die unwiederbringliche thermische Nutzung als Brennstoff in der Zementindustrie und anderer Kraftwerke entfallen, (z.Zt. ca. 50%) und der damit verbundenen Umweltbelastung.
  Lösung
Die Erfindung bzw. das Verfahren der Schockwellenzerkleinerung sowie die Auftrennung in Feinstmehle im Nanobereich. Dadurch können neuwertige Materialien gewonnen werden, welche die Leistungseigenschaften der Produkte nicht beeinträchtigen und den qualitativen Anforderungen eines Rohstoffs entsprechen. Ein Verfahren zur kosten- und energiesparenden Materialrückführung für Elastomere ist am Markt bisher nicht verfügbar.
Das Verfahren ist patentiert.

Produktionsabfälle  werden zu Feinstmehlen in Nanopartikelgröße zertrümmert, dabei werden folgende Eigenschaften des Granulates erreicht:
•     Korngrößen 10-15 µm
•     Zumischen möglich
•     Leistungseigenschaften werden nicht beeinträchtigt
•     Qualitätsanforderungen eines Rohstoffs werden erfüllt


Aktueller Stand

Während der F&E Phase wurde die Pilotanlage aufgebaut sowie ein Kleinstprototyp. Damit laufen Erstversuchsreihen mit Granulaten von Kunden, die aufzeigen, dass die Schockwellenzertrümmerung auch mit unterschiedlichen
Materialien erfolgreich ist. Außerdem werden weitere Korrekturschleifen zur Verfeinerung der Parameter gefahren. Das DIK (Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e.V.) führt eine Materialprüfung durch. Es wurden bereits zahlreiche Kontakte mit Unternehmen, die großes Interesse haben, Lizenzen zu erwerben, um ihre Industrieabfälle selbst recyceln zu können
oder aber die durch das patentierte Verfahren der HLW GmbH  gewonnenen Produkte kaufen möchten, läuft an. Ein positiver Schritt zur Vermarktung ist der Messeauftritt im April.

Hannovermesse aktuell
Die HLW GmbH war vom 08.04.-12.04.2013 auf der Hannover Messe vertreten und hat Ihre Erfindung vorgestellt.


Gesamtes Projekt


Ausführliche_Beschreibung_Schockwelle.pdf - download
     
  ISUS
hat sich zum Ziel gesetzt, wertvolle Erfindungen, die die Umwelt schonen bzw. die Lebensqualität des Menschen erhöhen so zu unterstützen, dass sie einen Weg auf dem Markt finden. Dieses ist uns hier gelungen, wir haben zu 40% die Forschungs- und Entwicklungsphase finanziert und bewirkt, dass sich auch andere Kooperationspartner bei der Realisierung der Erfindung eingebracht haben.
Die Erfindung wird nun erstmalig auf der Hannover Messe Industrie präsentiert.